Schulpsychologie


Mit der sukzessiven Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Grund- und Mittelschulen kann jetzt auch wieder eine persönliche Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften durch Beratungslehrkräfte sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen erfolgen. Grundlage einer jeden persönlichen Beratung ist stets die strikte Einhaltung aller jeweils aktuell geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen. Psychologische Beratungsgespräche finden derzeit zur Wahrung der Schutz- und Hygienemaßnahmen vorrangig am Dienstsitz der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen statt.

Folgende Rahmenbedingungen sind zu beachten:
  • Im Vorfeld einer persönlichen Beratung ist eine Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail notwendig. Die Beratungslehrkraft bzw. die Schulpsychologin/der Schulpsychologe entscheidet im Einzelfall, ob die Beratung im Weiteren telefonisch erfolgen soll oder ein direkter persönlicher Kontakt erforderlich ist.

  • Eine persönliche Beratung kann nur erfolgen, wenn bei den Ratsuchenden keine Covid-19-Erkrankung vorliegt bzw. keine Symptome, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuten, beobachtet werden können.

  • In bestimmten Fällen kann eine Testdiagnostik durchgeführt werden. Auf interaktionsintensive Einzeltestverfahren, bei denen Materialien nicht ohne Einhaltung der Abstandsregeln vorgelegt werden, sollte verzichtet werden. Zur Durchführung von Testverfahren benötigen Schülerinnen und Schüler eigene Schreibutensilien.

  • Während der Beratungssitzung müssen die Abstandsregeln eingehalten werden, eine vorhandene Scheibe (Spuck-Niesschutz) steht zur Verfügung. Der Beratungsraum wird vor und nach einer Beratung gelüftet, in kleineren Räumen wird auch während der Beratung gelüftet. Oberflächen/Handkontaktflächen werden regelmäßig gereinigt.

Schulpsychologen/innen unterstützen das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in der Schule durch psychologische Erkenntnisse und Methoden.

Staatliche Schulpsychologen/innen sind Psychologen/innen mit einem Diplom oder einem Staatsexamen in Psychologie. Sie sind für mehrere Schulen zuständig.

Wir beraten und helfen bei:

  • Lern- und Leistungsproblemen (z. B. Teilleistungsstörungen, Motivationsproblemen usw.)

  • speziellen Schullaufbahnentscheidungen (z. B. Überspringen, vorzeitige Einschulung usw.)

  • Schulischen Krisensituationen (z. B. Schulverweigerung, Aggressivität, Suizidversuch usw.)

  • Konfliktsituationen (z. B. Moderation in Eltern-Lehrer-Gesprächen usw.)

Sie arbeiten, je nach Möglichkeit mit Schülergruppen (z. B. Selbstsicherheitstrainings, Training für aggressive Kinder usw.) und beraten das System Schule (Schulklima, Schulprofil usw.)

Der Weg zum Schulpsychologen bzw. zur Schulpsychologin sollte über die Klassenlehrkraft, die Beratungslehrkraft oder die schulhausinterne Erziehungshilfe führen. Ein direkter Kontakt ist auch möglich.

Schulpsychologische Maßnahmen dienen in erster Linie der Problemklärung (Diagnos), Beratung und Betreuung – vermitteln, informieren, stützen, fördern und helfen – schaffen Kontakte zu weiteren Fachleuten (z. B. Therapeuten, Kliniken usw.)

Die Schulpsychologische Beratung ist freiwillig und kostenlos. Sie ist neutral und unterliegt der Schweigepflicht.

Kontakt:

Maike Schwaighöfer
Konrad-Groß-Schule
Oedenberger Straße 135
90491 Nürnberg
Telefonnummer: 0911/23115067

Staatliche Schulberatungsstelle für Mittelfranken:
www.schulberatung.bayern.de

Beratungsstelle der Stadt Nürnberg:
Institut für Pädagogik und Schulpychologie Nürnberg (ISPN)
www.nuernberg.de/internet/paedagogisches_institut/schulpsychologie.html






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